Die repräsentative, kunstvoll ausgestaltete Klosterbibliothek
Von 1718-1722 wurde in St. Urban eine der frühesten repräsentativen Klosterbibliotheken mit Wandpfeilern und Galerie erbaut und ausgestattet. Die schmiedeeiserne Brüstung, kunstvoller Stuck, Portrait und Wappen des Bauherrn Malachias Glutz sowie zwölf geschnitzte Eichensäulen prägen die Bibliothek noch heute. Die Säulen stellen die Jahreszeiten, Erdteile und Elemente dar.
Ursprünglich enthielten die Regale etwa 6000 einheitlich gebundene, goldgeprägte Buchbände, und in der Raummitte stand ein längsrechteckiges, lesepultartiges Möbel. Das Kloster hatte in der Bibliothek auch einen Teil seiner wertvollen Münzsammlung aufbewahrt.
|
 |








|